Ab 9.11., Fridericianum zeigt Arbeiten von Anne-Mie Van Kerckhoven
Ausstellung im Fridericianum



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published on 01 Nov 2018 in FRIZZ

Nach der Gastausstellung im Sommer über Landgraf Karl nimmt das Fridericianum nun wieder regulär seine Arbeit auf. Die erste Schau nach der Documenta-Pause zeigt Arbeiten der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven, deren Initialen namensgebend fü die Ausstellung sind „AMVK“. Van Kerckhoven setzt ihre Initialen strategisch ein wie den Namen einer Unternehmensmarke. Sie wählt die distanzierte Anonymität für ihr Schaffen, das in den 40 Jahren seit ihrem Entstehen von den kulturellen Erfindungen des Undergrounds maßgeblich gespeist wurde. Graffiti-artige Zeichnungen gehören ebenso zu ihrem Werk wie schrille Musik und exzentrische Performance. Van Kerckhoven wurde 1951 in Antwerpen geboren, wo sie in 1970er Jahren Grafikdesign stsudierte und auch bis heute lebt. Ihr Werk war immer konsequent interdisziplinär ausgerichtet. 1981 gründete sie mit ihrem Partner Danny Devos die Noise-Band Club Moral. Seit 1982 existiert das von beiden herausgegebene Magazin Force Mental. 1977 begann eine Zusammenarbeit mit dem Neurowissenschaftler Luc Steels. Ihr Werk besteht aus einem großen Konvolut von Zeichnungen, Drucken, Gemälden, Filmen und Installationen. Die Schau wurde kuratiert von Anders Kreuger.

„AMVK“, Arbeiten von Anne-Mie Van Kerckhoven. Ab 9. November, Fridericianum Kassel.




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